Drei Autos durch herabgefallene Felsbrocken auf Bundesstraße beschädigt

Man sieht einen platten Reifen.

Beide Frauen hatten jeweils einen platten Reifen an ihren Fahrzeugen als Folge. Foto: Pixabay

Die Polizei in Eschwege ist heute Morgen auf die Bundesstraße B 27 beordert worden, nachdem sich dort ein Kleintransporter gegen 08.35 Uhr aufgrund herabgefallener Felsbrocken die Ölwanne aufgerissen hatte.

Der 59-jährige Fahrer aus Machern (LK Leipzig) war auf der B 27 von Bad Sooden-Allendorf kommend in Richtung Eschwege unterwegs, als er auf dem zweispurigen Streckenabschnitt zwischen Kleinvach und Albungen ohne ausweichen zu können über einen Felsbrocken fuhr. Dieser war offenbar zuvor von einer seitlichen Felswand trotz vorhandener Stahlnetzsicherung auf die Fahrbahn gerollt. Durch die Kollision mit dem Kleintransporter zerbrach der Felsbrocken und schleuderte schließlich auf die Gegenfahrbahn.

Der 59-Jährige musste aufgrund der Umstände dann bis zum nächstgelegenen Parkplatz weiter fahren was zur Folge hatte, dass er aufgrund seines Schadens eine ca. 750 m lange Ölspur verursachte. Der Kleintransporter war in der Folge nicht mehr fahrbereit, der Schaden wird hier auf etwa 1500 Euro beziffert.

In der Gegenrichtung von Eschwege in Richtung Bad Sooden-Allendorf waren fast zeitgleich eine 34-jährige Autofahrerin aus Eschwege und eine 46-jährige Autofahrerin aus Waldkappel mit ihren Fahrzeugen unterwegs, die den oben beschriebenen zerteilten Felsbrocken dann ebenfalls nicht mehr ausweichen konnten und mit ihren Pkw`s darüber fuhren. Dadurch hatten die beiden Frauen dann jeweils einen platten Reifen an ihren Fahrzeugen zu beklagen. Der Schaden liegt hier bei je 100 Euro.

Zur Beseitigung der Ölspur und der Fahrbahnhindernisse wurde dann die zuständige Straßenmeisterei hinzugezogen, die dann vor Ort die erforderlichen Maßnahmen traf.