Neue Betrugsmasche mit SMS ist auch Thema im Werra-Meißner-Kreis

Ein Mann hält eine Maske vor sein Gesicht

Wichtig bei dem Erhalt von Kurznachrichten oder auch e-Mails ist generell, keine unbekannten Dateianhänge zu öffnen oder weiterführende Links zu bestätigen

Eine regionale Pressemeldung vom heutigen Mittwoch mit der Warnung vor Betrugsversuchen mittels SMS, in denen angebliche Paketzustellungen suggeriert werden, hat am heutigen Vormittag zu einem vermehrten Anrufaufkommen bei der Eschweger Polizei und der Kripo geführt.

Warnung vor Betrugsversuchen

Offenbar sind auch im Werra-Meißner-Kreis einige Mitbürgerinnen und Mitbürger von derartigen SMS betroffen, die nach derzeitigem Erkenntnisstand bislang aber nicht zu schädigenden Ereignissen geführt haben.

Wie die Beamten des zuständigen Fachkommissariats für Betrug mitteilen, sind diese Kurzmitteilungen, bei denen man aufgefordert wird einen Link zu aktivieren, analog der sog. "Spam-Mails" zu betrachten. Unbekannte versuchen auf diesem Weg, mit dem Zutun der betroffenen Empfänger, eine Schadsoftware auf dem Smartphone zu installieren, was zur Folge haben kann, dass Daten evtl. ausgelesen werden können oder das Gerät in seinen Funktionen beeinträchtigt wird.

Tipps:

Am besten man ignoriert diese Meldungen gänzlich und löscht sie gleich wieder. Wichtig bei dem Erhalt von Kurznachrichten oder auch e-Mails ist generell, keine unbekannten Dateianhänge zu öffnen oder weiterführende Links zu bestätigen, deren Absender man nicht kennt. Nutzen sie vorhandene Sicherheitseinstellungen und aktivieren sie ggfs. auch die Sperre zum Schutz vor Apps und Programmen unbekannter Drittanbieter.

Überprüfen sie bei der Ankündigung von Pakten vorher auch, ob sie überhaupt eine Paketzustellung erwarten. Ist dies nicht der Fall ist, ist eine derartige Mitteilung aller Wahrscheinlichkeit nach unseriösen Ursprungs.

Sofern sie derartige Meldungen konsequent ignorieren und löschen, besteht keine Gefahr für das benutzte Gerät. In diesen Fällen kann auch von einer Mitteilung an die Polizei abgesehen werden, da hier in aller Regel auch keine weiterführenden Ermittlungen erfolgen, sondern lediglich Präventionstipps gegeben werden können.

Weitere Informationen und Präventionstipps finden sie auch unter www.polizei-beratung.de