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Gemeinsam statt allein mit Polyneuropathie

Die Selbsthilfekontaktstelle des Werra-Meißner-Kreises unterstützt Betroffene bei der Gründung einer Selbsthilfegruppe zu Polyneuropathie. Symbolbild KI generiert
Die Selbsthilfekontaktstelle des Werra-Meißner-Kreises unterstützt Betroffene bei der Gründung einer Selbsthilfegruppe zu Polyneuropathie. Symbolbild KI generiert

Neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit Polyneuropathie: Austausch, Unterstützung und Informationen für mehr Lebensqualität im Werra-Meißner-Kreis.

Polyneuropathie ist eine weit verbreitete, aber oft wenig bekannte Erkrankung des peripheren Nervensystems. Viele Betroffene leiden unter Kribbeln, Taubheitsgefühlen, Brennen, Schmerzen, Gangunsicherheit oder Kraftverlust – meist an Füßen und Beinen, teilweise auch an den Händen. Der Alltag und die Lebensqualität sind dadurch häufig stark eingeschränkt. Die Ursachen der Erkrankung können sehr unterschiedlich sein, etwa Diabetes, Autoimmunerkrankungen, Vitaminmangel, Medikamente oder auch Formen ohne erkennbare Ursache.

Neben den körperlichen Beschwerden belasten viele Erkrankte auch Unsicherheit über den Krankheitsverlauf, lange Diagnostikwege und begrenzte Therapieoptionen. Nicht selten fühlen sich Betroffene mit ihren Sorgen und Fragen allein gelassen. Um dem entgegenzuwirken, soll eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Polyneuropathie gegründet werden. Ziel ist es, einen geschützten Raum für Austausch zu schaffen, Erfahrungen zu teilen, sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam Wege zu mehr Lebensqualität zu finden.

Infos: Tel: 05651/ 302 25380

E-Mail: selbsthilfekontaktstelle@werra-meissner-kreis.de