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Mit Mut und Optimismus ins neue Jahr starten

(v. l.) Christian Grascha (stellv. Hauptgeschäftsführer IHK Hannover und Leiter der Geschäftsstelle in Göttingen), Maike Bielfeldt (Hauptgeschäftsführerin IHK Hannover), Dr. Andreas Philippi (Nds. Arbeitsminister), Prof. Dr. Elisabeth Zeisberg (Geschäftsführerin der GoeFuture Startup Factory), Dennis Benkmann (Geschäftsführer SABEU GmbH & Co. KG), Stephanie Pfeil-Coenen (Mitgründerin & Geschäftsführerin Phaeosynt GmbH), Alexandra Gerhardy (Vizepräsidentin IHK Hannover), Gerhard Oppermann (Präsid
(v. l.) Christian Grascha (stellv. Hauptgeschäftsführer IHK Hannover und Leiter der Geschäftsstelle in Göttingen), Maike Bielfeldt (Hauptgeschäftsführerin IHK Hannover), Dr. Andreas Philippi (Nds. Arbeitsminister), Prof. Dr. Elisabeth Zeisberg (Geschäftsführerin der GoeFuture Startup Factory), Dennis Benkmann (Geschäftsführer SABEU GmbH & Co. KG), Stephanie Pfeil-Coenen (Mitgründerin & Geschäftsführerin Phaeosynt GmbH), Alexandra Gerhardy (Vizepräsidentin IHK Hannover), Gerhard Oppermann (Präsid

Der regionale Jahresempfang der IHK Hannover fand mit mehr als 500 Gästen in der Stadthalle in Göttingen statt. Die Veranstaltung bot ein vielfältiges Programm mit Einblicken und Diskussionen zu aktuellen Herausforderungen und Chancen für die Wirtschaft in Südniedersachsen. 

Die IHK-Vizepräsidentin Alexandra Gerhardy betonte beim Jahresempfang 2026 in Göttingen die anhaltend schwierige wirtschaftliche Lage und rief dazu auf, 2026 aktiv anders und besser zu gestalten. Im Mittelpunkt ihrer Rede standen der Ausbildungsmarkt, die Kommunalwahl im September und die erfolgreiche Bewerbung Göttingens für die Startup Factory. Sie verwies auf rückläufige Ausbildungszahlen und den wachsenden Fachkräftemangel, stellte zahlreiche IHK-Initiativen zur Stärkung der dualen Ausbildung vor und unterstrich die Verantwortung, jungen Menschen Perspektiven zu geben. Mit Blick auf die Kommunalwahl warnte sie vor weiteren Steuerbelastungen für Unternehmen und forderte mehr wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen. Ein besonderer Lichtblick sei die neue GOeFuture Startup Factory, die mit bis zu 20 Millionen Euro die Gründungsdynamik in der Region stärken werde. Gerhardy zeigte sich überzeugt, dass Südniedersachsen große Chancen als Innovations- und Wirtschaftsstandort besitzt und appellierte an Politik und Unternehmen, diese gemeinsam zu nutzen. 

IHK-Präsident Gerhard Oppermann zeichnete beim Jahresempfang 2026 ein klares Bild der angespannten wirtschaftlichen Lage und forderte entschlossene Reformen statt politischer Blockaden. Er betonte die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen, Investitionen und Vertrauen zwischen Politik und Wirtschaft, um den Industriestandort Deutschland zu sichern. Angesichts geopolitischer Risiken rief er Unternehmen zu mehr Resilienz und Vorbereitung auf hybride Bedrohungen auf. Zudem hob er die zentrale Rolle qualifizierter Zuwanderung im Kampf gegen den Fachkräftemangel hervor und verwies auf das neue Welcome & Business Center der IHK. Oppermann schloss mit dem Appell, 2026 zu einem Jahr des gemeinsamen Handelns und der Zukunftsfähigkeit zu machen. 


Unter den Gästen war auch die Kandidatin für die OB-Wahl in Göttingen Onyeka Oshionwu (Mitte) hier zusammen mit dem Team von Mundus Marketing aus Hann. Münden Lutz Conrad, Sinja Nordhausen, Jörg C. Bornhoff und Nadine Rohpeter (v.L.)

Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne erläuterte, wie die Region von GOe Future und mehr Startups profitieren kann. Er hob deutlich hervor, dass die Fördermittel für die Startup Factory eine große Chance für die Region sind, um die Zahl der Ausgründungen deutlich zu erhöhen. 

Ein Highlight des Abends war die Podiumsdiskussion zum Projekt GoeFuture Startup Factory. Unter der Moderation von Christian Grascha, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Hannover, sprach die Geschäftsführerin der Startup Factory, Prof. Dr. Elisabeth Zeisberg mit Dennis Benkmann, Geschäftsführer SABEU GmbH & Co. KG und Stephanie Pfeil-Coenen, Mitgründerin & Geschäftsführerin Phaeosynt GmbH. 

Der niedersächsische Arbeitsminister Dr. Andreas Philippi stellte im Gespräch mit Alexander Hartkens, Leiter Human Relations Contitech, noch einmal die Wichtigkeit von Fachkräften aus dem Ausland anhand des Projekts „Adelante Colombia“ vor.  

Im Nachgang zum Programm fand ein vielfältiger und intensiver Austausch zwischen den Gästen statt, der den erfolgreichen Abend abrundete.