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22. August: Headbanger Festival zieht auf den Flugplatz Bad Gandersheim

Kay Weseloh (Einbeck Marketing), Marc Kerger (Einbecker Brauhaus), Tobias Langer und Felix Ertmer (Dluxe Media) präsentierten im Dezember noch voller Überzeugung ihre Pläne für das Headbanger-Festival. Foto Marks
Kay Weseloh (Einbeck Marketing), Marc Kerger (Einbecker Brauhaus), Tobias Langer und Felix Ertmer (Dluxe Media) präsentierten im Dezember noch voller Überzeugung ihre Pläne für das Headbanger-Festival. Foto Marks

Am 22. August rockt die Metal-Szene den Flugplatz Bad Gandersheim. Denn das Headbanger Festival wird nicht wie ursprünglich geplant in Einbeck stattfinden, sondern auf das Gelände des Flugplatzes Bad Gandersheim umziehen. Das berichten die Veranstalter und die Einbecker Morgenpost. Grund für die Verlegung sind die deutlich gewachsenen Erwartungen an das neue Metal-Event, das sich bereits vor seiner Premiere zu einem Projekt mit großer Zukunftsperspektive entwickelt hat.

Als die Veranstalter das Festival Ende 2025 erstmals vorstellten, war der Festplatz an der Twetge in Einbeck als Austragungsort vorgesehen. Inzwischen hat sich jedoch gezeigt, dass die Pläne größer geworden sind als zunächst angenommen. Nach Angaben der Einbecker Morgenpost bietet der Flugplatz Bad Gandersheim wesentlich bessere Voraussetzungen für Besucher, Künstler und Veranstalter. Dort stehen nicht nur größere Flächen für Bühnen und Publikum zur Verfügung, sondern auch zusätzliche Kapazitäten für Parkplätze, Campingangebote und eine langfristige Weiterentwicklung des Festivals.

Für die Fans gibt es dabei eine wichtige Nachricht: Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit. Darüber hinaus soll die Kapazität der VIP-Veranstaltung mit den Bands Soulfly und Green Machine deutlich erweitert werden. Dadurch werden nach Angaben der Veranstalter weitere VIP-Karten in den Verkauf gehen.

Marc Kerger, Vorstand der Einbecker Brauhaus AG und einer der treibenden Kräfte hinter dem Projekt, sieht in dem Umzug einen wichtigen Schritt für die Zukunft. Gegenüber der Einbecker Morgenpost erklärte er:„Wir wollen kein Festival veranstalten, das ,gerade so‘ möglich ist. Wir wollen ein Festival schaffen, das Künstlern und Fans gerecht wird und das langfristig wachsen kann.“ Die neue Location biete dafür genau die notwendigen Freiheiten

Kerger betont zudem, dass die Ansprüche der Rock- und Metal-Szene hoch seien und eine entsprechende Infrastruktur erforderlich machten. In der Einbecker Morgenpost wird er mit den Worten zitiert:„Metal lebt von Energie, Gemeinschaft und einem intensiven Konzerterlebnis. Dafür braucht es die richtigen Rahmenbedingungen.“ Nach seiner Einschätzung lasse sich die ursprüngliche Vision des Festivals auf dem neuen Gelände deutlich besser umsetzen.

Die Organisatoren denken dabei offenbar weit über die Premiere hinaus. Laut Bericht verfolgen sie das Ziel, das Headbanger Festival dauerhaft als feste Größe im deutschen Festival-Kalender zu etablieren. Langfristig werden sogar Besucherzahlen im fünfstelligen Bereich angestrebt. Der Flugplatz Bad Gandersheim bietet nach Einschätzung der Verantwortlichen die nötigen Flächenreserven, um ein solches Wachstum überhaupt ermöglichen zu können

Auch die besondere Kultur der Metal-Szene spielt bei den Überlegungen eine Rolle. Kerger verweist darauf, dass Fans oft hunderte Kilometer reisen, um ihre Lieblingsbands live zu erleben. Entsprechend wichtig seien eine passende Atmosphäre, ausreichend Platz und ein Festivalgelände, das den Erwartungen der Szene gerecht werde. Genau diese Voraussetzungen sehe man in Bad Gandersheim besser erfüllt als am bisherigen Standort.

Mit dem Umzug gewinnt das Headbanger Festival somit nicht nur neue Flächen, sondern auch größere Entwicklungsmöglichkeiten. Für die Region Südniedersachsen könnte sich daraus langfristig ein bedeutendes Musikereignis entwickeln, das weit über die Grenzen von Einbeck und Bad Gandersheim hinaus Aufmerksamkeit erregt. Die Veranstalter setzen jedenfalls darauf, dass der neue Standort den Grundstein für eine erfolgreiche Festivalgeschichte legt – laut, kraftvoll und ganz im Sinne der Metal-Community.