Wer die St. Blasius Kirche betritt, begegnet acht persönlich gestalteten Traumfängern. Sie stammen von den sieben Künstlerinnen und dem Künstler der Malgruppe PinselStrich und öffnen den Weg in eine Ausstellung zwischen Wirklichkeit und Fantasie. Unter dem Titel „Traumwelten“ sind Fabelwesen, blühende Gärten, schwebende Bauten und geheimnisvolle Gestalten zu sehen – mal gegenständlich, mal abstrakt und stets voller eigener Symbolik.
In Aquarell und Acryl lässt Claudia Seitz Seesterne tanzen, während Fritz Hentschel Herzogin Elisabeth an einem Flügel vor der Kirche schweben lässt. Gisela Hübsch schickt eine ganze Stadt in einem Regenschirm auf Reisen, Hildegund Sittig erzählt vom Fliegen und bei Sigrid Sander-Zettler führt der Weg bis zu den Sternen. Auch Märchenfiguren, das „Theater der Nacht“ und Schloss Neuschwanstein dienten als Inspiration.
Die Ausstellung lädt dazu ein, im stillen Kirchenraum innezuhalten und eigene Gedanken in den Bildern wiederzufinden. Sie ist bis zum 13. September täglich von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, einige Werke können erworben werden. (sw/red)