Das für die Planungen des gemeinsamen Feuerwehrhauses Gimte/Volkmarshausen zuständige Architekturbüro Schmidt & Strack aus Alsfeld stellte im Feuerwehrausschuss den zu erwartenden Kostenrahmen vor. Die reine Baukostenschätzung für das Feuerwehrhaus liegt damit bei rund 4,8 Mio. Euro. Das Architekturbüro führt den Betrag u.a. auf verschärfte DIN-Vorschriften (diese sieht eine Erhöhung des Platzbedarfs für z.B. Umkleiden oder Flure vor) und zusätzlich eine allgemeine Baukostensteigerung (von 2022 bis 2024 betrug diese 34 Prozent) zurück. Die Kostenrechnung sei unter Berücksichtigung gängiger Raumgrößen entstanden. Bei einem Bau unter Berücksichtigung der Mindeststandards sei dagegen ein vergleichsweise geringes Einsparpotential zu erwarten. Zusätzlichen Kosten sind u.a. für den Bau einer nötigen Regenrückhaltung, einer eventuellen Baugrundverbesserung und einer Photovoltaik-Anlage zu erwarten.
Das Land Niedersachsen fördert den Neubau mit einem Zuschuss von 1 Million Euro. Um das gesamte Vorhaben zu finanzieren, sollen bei den städtischen Haushaltsaufstellungen für die Jahre 2026 und 2027 Summen von rund 3,5 Millionen Euro bzw. 1 Millionen Euro berücksichtigt werden.
Im neuen Feuerwehrhaus sollen künftig unter anderem Umkleide- und Aufenthaltsräume, Trockenräume, Sanitäranlagen sowie Büros gemäß DIN-Norm untergebracht werden. Das beauftragte Architekturbüro rechnet derzeit mit einer Nutzfläche von rund 850 Quadratmetern und plant fünf Stellplätze für Einsatzfahrzeuge bzw. Anhänger. Zudem sind auf dem Außengelände ausreichend Pkw-Stellplätze für die Feuerwehrkameradinnen und -kameraden vorgesehen. Die Planungen erfolgen in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung und den Vertretern der beiden Feuerwehren.