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10.000 Gäste beim Tag der offenen Tür der Polizei Göttingen - hier die Bilder!

Grosses Interesse und lange Warteschlangen gab für die Besichtigung des Hubschraubers der Polizei. Viele Fragen konnten gestellt werden. Fotos: Marks
Grosses Interesse und lange Warteschlangen gab für die Besichtigung des Hubschraubers der Polizei. Viele Fragen konnten gestellt werden. Fotos: Marks

Göttingen. Wie funktioniert eigentlich ein Wasserwerfer? Und wie sieht ein Polizeihubschrauber von innen aus? Fragen wie diese beschäftigten am Sonntag vor allem die zahlreichen Kinder, die gemeinsam mit ihren Familien zum Tag der offenen Tür der Polizei Göttingen gekommen waren. Mehrere tausend Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, auf dem Gelände der Polizeiinspektion an der Otto-Hahn-Straße in Weende einen Blick hinter die Kulissen der Polizeiarbeit zu werfen. 


Schon kurz nach Beginn der Veranstaltung füllte sich das Gelände. Überall gab es etwas zu entdecken, auszuprobieren oder aus nächster Nähe zu betrachten. Besonders gefragt waren dabei natürlich die großen Einsatzfahrzeuge. Der Wasserwerfer zog viele neugierige Blicke auf sich, ebenso der Polizeihubschrauber, der für viele Kinder zu den absoluten Höhepunkten des Tages gehörte. Auch die Göttinger Feuerwehr war vertreten und gewährte Einblicke in ihre Technik. Im offiziellen Lageplan waren dafür unter anderem die Stationen „Feuerwehren Göttingen – Technik erleben“ sowie „Hubschrauber und Wasserwerfer“ ausgewiesen.

Großen Andrang gab es ebenfalls bei der Diensthundestaffel. Die vierbeinigen Kollegen der Polizei zeigten eindrucksvoll, was sie im Einsatz leisten können. Für viele Kinder war es faszinierend zu sehen, wie eng Hund und Hundeführer zusammenarbeiten und mit welcher Konzentration die Tiere ihre Aufgaben erledigen. „Diensthunde: Einsatz auf vier Pfoten“ gehörte entsprechend zu den zahlreichen Mitmach- und Vorführstationen auf dem Gelände.

Mindestens genauso bunt ging es bei einem echten Polizeiauto zu, das an diesem Tag ausdrücklich nicht sauber bleiben sollte. Beim „Mach-mich-bunt-Polizeiauto“ konnten sich kleine Künstlerinnen und Künstler austoben und den Streifenwagen nach Herzenslust bemalen. Das ungewöhnliche Angebot entwickelte sich schnell zu einem der beliebtesten Fotomotive des Tages. Direkt daneben konnten weitere Polizeifahrzeuge bestaunt werden.

Auch die Polizeimotorräder sorgten für Begeisterung. Besonders die jüngeren Besucherinnen und Besucher konnten beim Kinderkrad selbst erleben, wie es sich auf zwei Rädern anfühlt. Aufsteigen, ausprobieren und dabei ein wenig Polizeiluft schnuppern – für viele war das ein ganz besonderer Moment. Im Lageplan wurde die Station passend mit „Kinderkrad: Aufsteigen und los“ angekündigt.

Wer nach all den Fahrzeugen und technischen Eindrücken eine Pause brauchte, fand ebenfalls reichlich Unterhaltung. Die Präventionspuppenbühne begeisterte mit dem Stück „Pepe geht zur Schule“, während eine ganz besondere Hüpfburg kaum zu übersehen war: Hier konnten die Kinder im Wasserwerfer-Design toben. Auch diese beiden Angebote gehörten zu den fest eingeplanten Programmpunkten des Tages.

Doch die Veranstaltung bot weit mehr als Blaulicht, Fahrzeuge und Vorführungen. Besucherinnen und Besucher konnten sich über Prävention informieren, Tatortarbeit kennenlernen oder erfahren, wie Fingerabdrücke gesichert werden. Auch Themen wie Opferhilfe, Polizeiseelsorge, Notfallmedizin, Verkehrssicherheit und die Arbeit des Kampfmittelbeseitigungsdienstes waren vertreten. Organisationen wie THW, Johanniter, Malteser, Verkehrswacht, Landkreis und Hospize ergänzten das umfangreiche Angebot und machten deutlich, wie eng Polizei und andere Hilfsorganisationen im Alltag zusammenarbeiten.

Unter die Gäste mischte sich auch Göttingens Oberbürgermeisterin Petra Broistedt. Sie ließ es sich nicht nehmen, selbst einmal mit einem Polizeifahrrad über das Veranstaltungsgelände zu fahren und damit für einige überraschte und amüsierte Blicke zu sorgen.

Für die Polizei Göttingen wurde der Tag der offenen Tür damit zu einer großen Familienveranstaltung, bei der Information und Unterhaltung gleichermaßen im Mittelpunkt standen. Während Erwachsene die Gelegenheit nutzten, mit Einsatzkräften ins Gespräch zu kommen und sich über deren Arbeit zu informieren, konnten Kinder Polizeiarbeit spielerisch entdecken.

"Über die große Resonanz haben wir uns sehr gefreut. Das war nicht nur ein toller Tag für die Besucherinnen und Besucher, sondern auch für die vielen Helfenden an den Ständen und auch ein tolles Aushängeschild für die Polizei in Göttingen, die sich an diesem Tag in vielen bunten Facetten von einer ganz anderen Seite präsentiert hat. Schon am Sonntag konnte ich viele ganz positive und wertschätzende Rückmeldungen von Besuchenden entgegennehmen. Das hat mich persönlich sehr gefreut. Zugleich bin ich stolz auf das, was wir gemeinsam mit unseren vielen Netzwerkpartnerinnen und -partnern, der Göttinger ,Blaulichtfamilie' und allen anderen Unterstützern mit großem logistischem Aufwand und viel Herzblut gemeinsam für unsere Bürgerinnen und Bürger auf die Beine gestellt haben", sagt Marco Hansmann, Leiter der Polizeiinspektion Göttingen.

Tanja Wulff-Bruhn, Präsidentin der veranstaltenden Polizeidirektion Göttingen, ergänzt: "Die überwältigende Besucherzahl am Sonntag ist ein deutliches Zeichen für das Interesse an und für die Verbundenheit der Menschen mit unserer Polizei. Besonders schön war zu erleben, wie viele Generationen gemeinsam unterwegs waren und wie vielfältig die Begegnungen an diesem Tag waren. Von den Diensthunden über die Technik bis hin zu Prävention und Nachwuchsgewinnung waren alle Bereiche der Polizei vertreten, so dass es viel zu entdecken gab. Möglich wurde dieses abwechslungsreiche Programm nur durch das große Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen sowie unserer Netzwerkpartnerinnen und -partner, die uns mit ihrem Einsatz und ihrer Unterstützung zur Seite standen. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank. Gemeinsam haben wir gezeigt, wie vielfältig Polizei und wie wichtig gute Zusammenarbeit ist - und haben diesen Tag so zu einem besonderen Erlebnis gemacht."