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Über 400 Roteichen im Stadtwald Hann. Münden gepflanzt

Rudi Benkelberg, Vorsitzender des Fördervereins Freilichtbühne Tannenkamp (li.) und dessen Stellvertreter Andreas Michalski schauten sich gemeinsam mit Susanne Gohde, Leiterin Betrieb Stadtwald, die kultivierte Fläche im Bereich „Hühnerfeld“ an. Foto: Stadt Hann. Münden
Rudi Benkelberg, Vorsitzender des Fördervereins Freilichtbühne Tannenkamp (li.) und dessen Stellvertreter Andreas Michalski schauten sich gemeinsam mit Susanne Gohde, Leiterin Betrieb Stadtwald, die kultivierte Fläche im Bereich „Hühnerfeld“ an. Foto: Stadt Hann. Münden

Tolle Aktion im Mündener Stadtwald. Dank der großzügigen Spende des Fördervereins Freilichtbühne Tannenkamp konnte der Betrieb Stadtwald vor kurzem 420 Roteichen im Bereich „Hühnerfeld“ anpflanzen. In der zurückliegenden Veranstaltungssaison hatte der Verein während seiner Konzerte eine Spendenbox aufgestellt und am Ende den Spendenbetrag mithilfe seiner Vereinskasse auf insgesamt 620 Euro aufgestockt. Wie der Vereinsvorsitzende Rudi Benkelberg berichtet, sei es die vierte Großspende seitens des Fördervereins: „In der Vergangenheit haben wir die Barber Angels, das Mündener Hospiz sowie die Mündener Opfer des Starkregenereignisses vom August 2024 finanziell unterstützt. Nachdem wir auf eine Spendenaktion für den Stadtwald im vergangenen Jahr aufmerksam wurden, wollten auch wir dessen nachhaltige Arbeit unterstützen. Schließlich ist unsere Freilichtbühne auch im Wald zuhause. Auf diesem Wege wollten wir etwas zurückgeben, denn wir sind sehr froh darüber, dass wir diesen Veranstaltungsort haben.“

Die jungen Roteichen wurden auf einer Windwurffläche gepflanzt, die durch einen Zaun umschlossen ist: „Die Bäume können somit vor dem Rotwild geschützt werden. Andernfalls würde es die Triebe der Bäume abfressen. Wir haben uns ganz bewusst für die Roteiche entschieden. Sie gilt als besonders klimaresistent und kommt mit unterschiedlichen Witterungsverhältnissen wie Trockenheit oder Feuchtigkeit aufgrund von Starkregenereignissen gut zurecht“, erklärt Susanne Gohde, Leiterin des Betriebs Stadtwald.

Über die Roteiche

Die aus Nordamerika stammende Roteiche ist von der „Baum des Jahres – Dr. Silvius Wodarz Stiftung“ zum Baum des Jahres 2025 gewählt worden. Damit wird eine Baumart geehrt, die im 17. Jahrhundert als Zierbaum nach Europa gebracht wurde. Inzwischen ist sie eine feste Größe in der Forstwirtschaft: Nicht zuletzt der Klimawandel sorgt dafür, dass die robuste Roteiche immer häufiger in unseren Wäldern und Parklandschaften zu sehen ist. Die großen, spitzen Blätter des bis zu 35 Meter hohen Baumes – der deshalb auch Amerikanische Spitzeiche genannt wird – färben sich im Herbst tiefrot. Dabei unterscheiden sie sich in Form und Farbe von ihren in Mitteleuropa verbreiteten Schwestern – der Stieleiche und der Traubeneiche – deren rund gebuchtete Blätter sich im Herbst grüngelb bis goldbraun färben.