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Sommerreifen im Härtetest

Nicht jeder Sommerreifen hält, was Werbung und Label versprechen: Im ADAC-Test setzte sich der Continental PremiumContact 7 an die Spitze, während andere Modelle vor allem bei Nässe, Trockenhandling oder Haltbarkeit schwächer abschnitten. Foto: Pixabay
Nicht jeder Sommerreifen hält, was Werbung und Label versprechen: Im ADAC-Test setzte sich der Continental PremiumContact 7 an die Spitze, während andere Modelle vor allem bei Nässe, Trockenhandling oder Haltbarkeit schwächer abschnitten. Foto: Pixabay

Welche Sommerreifen sind 2026 die besten? Der ADAC hat 16 Modelle getestet. Nur Continental, Pirelli & Goodyear sind "gut".

Wer neue Sommerreifen braucht, sollte nicht nur auf den Preis oder das EU-Label schauen. Der aktuelle ADAC-Sommerreifentest zeigt, wie groß die Unterschiede selbst innerhalb einer gängigen Dimension für Mittelklassewagen sein können. Geprüft wurden 16 Modelle der Größe 225/50 R17 – und nur drei schnitten insgesamt mit „gut“ ab. An die Spitze setzte sich der Continental PremiumContact 7 mit der Note 1,9. Dahinter folgen der Pirelli Cinturato C3 mit 2,2 und der Goodyear EfficientGrip Performance 2 mit 2,3. Entscheidend war dabei nicht nur die reine Bremsleistung, sondern das Gesamtpaket aus Fahrverhalten auf trockener und nasser Straße sowie Umweltkriterien wie Laufleistung und Kraftstoffverbrauch. Genau diese Ausgewogenheit macht am Ende den Unterschied.

Interessant: Selbst ein Reifen mit guten Fahreigenschaften kann im Gesamtranking abrutschen, wenn die Umweltbilanz schwächelt – so geschehen beim Firestone Roadhawk 2, der deshalb knapp an einer guten Note vorbeischrammt. Wirklich problematisch wurden im Test dagegen drei Modelle: Lassa Revolva, Leao Nova-Force Acro und Linglong Sport Master. Vor allem der Linglong zeigt, wie widersprüchlich Reifenentwicklung sein kann: Auf nasser Fahrbahn liefert er zwar einen starken Auftritt, auf trockener Straße offenbart er aber deutliche Schwächen. Hinzu kommt eine prognostizierte Laufleistung von nur gut 26.000 Kilometern – weniger als halb so viel wie beim drittplatzierten Goodyear. Für Autofahrer heißt das: Nicht einzelne Werbeversprechen entscheiden, sondern ein stimmiges Gesamtbild. Der ADAC rät deshalb, auf möglichst ausgewogene Modelle zu setzen und beim Kauf auch auf das Produktionsdatum zu achten. Ideal sind Reifen, die nicht älter als zwei Jahre sind. (sw/red)