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Großbrand in Hann. Münden mit Folgen: Selbstversorger sollen 14 Tage auf eigene Ernte verzichten

Nach dem Großbrand in Hann. Münden rät das Veterinäramt vorsorglich davon ab, selbst angebautes Obst und Gemüse in den betroffenen Bereichen zu verzehren. Symbolbild: KI-generiert.
Nach dem Großbrand in Hann. Münden rät das Veterinäramt vorsorglich davon ab, selbst angebautes Obst und Gemüse in den betroffenen Bereichen zu verzehren. Symbolbild: KI-generiert.

Nach dem Großbrand auf der Industriebrache C.F. Schröder warnt das Veterinäramt vorsorglich vor dem Verzehr selbst angebauter Lebensmittel.

Nach dem Großbrand auf dem Gelände der ehemaligen Industriebrache C.F. Schröder in Hann. Münden am vergangenen Sonntag ist derzeit noch nicht abschließend geklärt, welche Schadstoffe durch den Brand freigesetzt wurden und in welchem Umkreis rund um den Brandort. Nach Angaben des Veterinäramtes des Landkreises Göttingen lässt sich aktuell nicht ausschließen, dass durch die starke Hitze chemische Stoffe verändert und dabei bislang nicht eindeutig bestimmbare Substanzen entstanden sind.

Auch mögliche Schadstoffmessungen während Feuerwehreinsätzen können in der Regel nur einen Teil der möglichen Belastungen abbilden. Abschließende Einschätzungen des tatsächlichen Ausmaßes einer möglichen Kontamination sind daher nicht immer möglich. Vorsorglich wird deshalb empfohlen, entsprechende Schutzmaßnahmen zu beachten.

Das Veterinäramt des Landkreises Göttingen empfiehlt, in den kommenden 14 Tagen auf den Verzehr von Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten zu verzichten. Dies gilt besonders für Gärten mit Obst- und Gemüseanbau innerhalb der Kernstadt, den Stadtteilen Neumünden, Altmünden sowie im Bereich Galgenberg. Nach Ablauf dieses Zeitraums sollten selbst angebautes Obst und Gemüse weiterhin gründlich vor dem Verzehr gewaschen werden.

Mit dieser vorsorglichen Empfehlung sollen mögliche gesundheitliche Risiken minimiert werden, solange noch keine abschließenden Erkenntnisse über Art und Ausmaß einer möglichen Schadstoffbelastung vorliegen.

Die zuständigen Behörden prüfen die weitere Situation und werden über neue Erkenntnisse und gegebenenfalls weitere Empfehlungen informieren.

Pressestelle Hann. Münden