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Kommunalwahl in Herzberg am Harz: Schlonsog und Wagner gehen in die Stichwahl

Der amtierende Bürgermeister Christopher Wagner von Herzberg a.Harz geht am 27. September in die Stichwahl. Foto: SPD
Der amtierende Bürgermeister Christopher Wagner von Herzberg a.Harz geht am 27. September in die Stichwahl. Foto: SPD

Die Kommunalwahl in Herzberg am Harz hat am Sonntagabend für eine klare Entscheidung im ersten Wahlgang noch nicht gereicht. Bei der Bürgermeisterwahl erhielt Simon Schlonsog (CDU)  mit 35,9 Prozent die meisten Stimmen. Auf Platz zwei folgt der amtierende Bürgermeister Christopher Wagner (SPD)  mit 33,2 Prozent. Damit kommt es am 27. September 2026 zur Stichwahl zwischen Schlonsog und Wagner.  Dahinter erreichte der Einzelbewerber Bernd Schröder 19,2 Prozent, während Olaf Töpperwien auf 11,7 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,9 Prozent. 

Das Ergebnis ist vor allem für die CDU ein Erfolg: Schlonsog geht als Stimmenstärkster aus dem ersten Wahlgang hervor und hat damit eine gute Ausgangsposition für die Stichwahl. Gleichzeitig liegt der Abstand zu Wagner mit weniger als drei Prozentpunkten vergleichsweise knapp. Der zweite Wahlgang dürfte daher noch einmal für einen intensiven Wahlkampf sorgen.

Neben der Bürgermeisterwahl wurde in Herzberg auch der Stadtrat neu gewählt. Bei der vergangenen Kommunalwahl 2021 war die SPD mit 45,8 Prozent noch deutlich stärkste Kraft vor der CDU mit 30,4 Prozent und den Grünen mit 9,5 Prozent.Für eine belastbare Einordnung des neuen Stadtratsergebnisses liegen mir aus der offiziellen Präsentation derzeit allerdings noch keine vollständig auslesbaren Zahlen vor; die Wahlseite wird dynamisch geladen. 

Damit richtet sich der politische Blick in Herzberg nun vor allem auf den 27. September. Dann entscheiden die Bürgerinnen und Bürger in der Stichwahl, ob Simon Schlonsog das Rathaus übernimmt oder Christopher Wagner sein Amt verteidigen kann. Gerade weil beide im ersten Wahlgang eng beieinanderliegen, dürfte entscheidend sein, wem es gelingt, die Wählerinnen und Wähler der ausgeschiedenen Kandidaten für sich zu gewinnen.