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SPD Göttingen schickt Florian Dinger in die OB-Wahl 2026

Dr. Florian Dinger am Donnerstag bei der Nominierungsveranstaltung im Jungen Theater Göttingen. Foto: SPD
Dr. Florian Dinger am Donnerstag bei der Nominierungsveranstaltung im Jungen Theater Göttingen. Foto: SPD

Die SPD Göttingen hat am Donnersatg im Rahmen ihrer Aufstellungsversammlung im Jungen Theater ihren Kandidaten für das Rennen um die Oberbürgermeisterwahl 2026 bestimmt: Dr. Florian Dinger. Zu dieser war auch der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies in seiner Rolle als SPD Landesvorsitzender Niedersachsens zugegen und hielt ein motivierendes Grußwort zur Nominierung und kommenden Kommunalwahl. „Mit Florian Dinger verbinden wir Erneuerung und Führungskraft – und vor allem den klaren Anspruch, dass Göttingen wieder schneller ins Machen kommt“, erklärt Fabian Möller, Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes Göttingen.


„Er steht für einen modernen Kurs: nah an den Alltagsthemen, zugewandt, lösungsorientiert – und mit dem Mut, Entscheidungen zu treffen, statt Probleme zu verwalten.“

In seiner Rede machte Dinger deutlich, wofür er antreten will: Göttingen soll verlässlicher Partner im Alltag, Möglichmacherin für Engagement und Entwicklung sowie Zukunftsmotor für Wirtschaft, Klimaschutz und Lebensqualität sein. Dazu kündigte er an, in einem transparenten „Göttingen-Plan“ klare Prioritäten, Leitprojekte und messbare Fortschritte zu verankern.

Ein Schwerpunkt liegt auf Bildung und Betreuung – von verlässlichen Kitas und einer Personaloffensive bis hin zu einer aktiven Unterstützung der Grundschulen bei der Umsetzung des Ganztagsanspruchs. Ebenso zentral ist für Dinger bezahlbares Wohnen: schnellere Bebauungspläne, eine stärkere Rolle der städtischen Wohnungsbaupolitik, Kooperationen mit Genossenschaften und ein konsequentes Vorgehen gegen Problemimmobilien.

Auch Kultur, Sport und ein gutes Miteinander in der Stadt sollen Rückenwind bekommen. Dinger sprach sich für einen „Masterplan Nacht“ und die Einrichtung einer / eines Nachtbürgermeister*in aus – als Schnittstelle zwischen Clubs, Gastronomie, Anwohnenden, Kultur und Verwaltung. Sicherheit, Sauberkeit und Prävention müssten dabei zusammengedacht werden.

Für die Verwaltung kündigte Dinger einen Stilwechsel an: systematisches Zuhören, transparente, mutige Entscheidungen und ein Rathaus, das als Partner erlebt wird. „Göttingen hat viele engagierte und kompetente Menschen – auch in unserer Stadtverwaltung. Als Oberbürgermeister will ich mit der Verwaltung im Team arbeiten, ihre Expertise nutzen und sie in ihrer Arbeit stärken“, so Dr. Florian Dinger. „Mein Anspruch ist: weniger Reibungsverluste, mehr Lösungen – und spürbare Verbesserungen im Alltag.“

Mit Blick auf Wirtschaft, Klima und Mobilität setzt Dinger auf eine „Mobilität der Vernunft“ und auf eine Stadt, die Genehmigungen beschleunigt, Standortentwicklung vorantreibt und Klimaschutz sozial gerecht umsetzt – etwa durch einen planvollen Ausbau von Wärme- und Quartierslösungen, mehr Stadtgrün sowie Vorsorge gegen Starkregen und Hitzefolgen.

„Wir gehen geschlossen in den Wahlkampf – mit einem Kandidaten, der nicht spaltet, sondern zusammenführt, der zuhört und dann liefert. Er ist engagiert und bringt die Führungs- und Berufserfahrung mit, die eine große Stadtverwaltung braucht. Der fulminante Wandel, den Florian Dinger mit der IGS Bovenden als großer Gesamtschule hingelegt hat, spricht für sich und sagt viel über seine Qualitäten als Führungskraft aus. Göttingen kann mehr – und genau darum geht es jetzt. Mit Dr. Florian Dinger setzen wir zudem unseren Kurs des Aufbruchs fort und machen den Bürgerinnen und Bürgern ein überzeugendes Angebot“, sagt Fabian Möller, Vorsitzender der SPD Göttingen.

In den kommenden Wochen wird die SPD Göttingen ihre programmatischen Schwerpunkte für die Kommunalwahl 2026 weiter konkretisieren und den Dialog in den Stadtteilen, Vereinen, Betrieben und Nachbarschaften ausbauen.

Zur Person

Dr. Florian Dinger ist 42 Jahre alt, verheiratet, Vater von drei Kindern und lebt mit seiner Familie in einer Mehrgenerationen-WG in Roringen. Er ist Schulleiter der IGS Bovenden. Dinger verbindet praktische Erfahrung mit Gestaltungswillen: Er benennt Probleme klar, stößt Veränderungen an, hört zu, vermittelt und findet gemeinsame Lösungen.

Zum Verfahren

Der Vorstand des SPD-Stadtverbandes setzte zur Vorbereitung der Kandidatur eine Vorbereitungskommission ein und schrieb die Bewerbung offen an die Parteibasis aus. Auf dieser Grundlage erarbeitete die Kommission einen Vorschlag, den die zuständigen Gremien einstimmig angenommen haben. Die endgültige Bestätigung erfolgt nun durch die Parteibasis durcheine Aufstellungsversammlung.