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Harzer Gipsunternehmen unterstützen erneut den Osteroder Stadtwald

(v.l.n.r.) Matthias Andreß (Saint-Gobain Formular), Simon Bialek (Rump&Salzmann), Andreas Bosch (Saint-Gobain Rigips), Uwe Schridde (Rump&Salzmann), Hans-Jörg Kersten (BV Gips), Bürgermeister Jens Augat (Stadt Osterode), Rebecca Rathmann (Stadt Osterode am Harz), Carsten Ketteler (VG-ORTH), Uwe Breyer (Stadt Osterode am Harz), Jana Betram (Saint-Gobain Rigips), Elmar Zimmer (CASEA), Andreas Feist (VG-ORTH) . Foto Stadt Osterode
(v.l.n.r.) Matthias Andreß (Saint-Gobain Formular), Simon Bialek (Rump&Salzmann), Andreas Bosch (Saint-Gobain Rigips), Uwe Schridde (Rump&Salzmann), Hans-Jörg Kersten (BV Gips), Bürgermeister Jens Augat (Stadt Osterode), Rebecca Rathmann (Stadt Osterode am Harz), Carsten Ketteler (VG-ORTH), Uwe Breyer (Stadt Osterode am Harz), Jana Betram (Saint-Gobain Rigips), Elmar Zimmer (CASEA), Andreas Feist (VG-ORTH) . Foto Stadt Osterode

Harzer Gipsunternehmen spenden 12.500 Euro für den Osteroder Stadtwald und unterstützen die Mission Stadtwaldrettung auch personell.

Mit dem nahenden Herbst beginnen in Osterode die Vorbereitungen für die diesjährige „Mission Stadtwaldrettung“. Auch in diesem Jahr unterstützen die Harzer Gipsunternehmen das Vorhaben erneut und bleiben damit ein verlässlicher Partner für den Erhalt des Stadtwaldes. Die Arbeitsgemeinschaft, zu der CASEA, Saint-Gobain Formula, Saint-Gobain Rigips, Rump & Salzmann sowie VG-ORTH gehören, engagiert sich bereits im vierten Jahr für die Aufforstung und Entwicklung des Osteroder Stadtwaldes. Neben der zugesagten personellen Unterstützung für die kommenden Pflanzaktionen übergab Carsten Ketteler, Geschäftsführer der VG-ORTH GmbH & Co. KG, eine Spende in Höhe von 12.500 Euro an Bürgermeister Jens Augat.

Einblick in die Produktion und regionale Wertschöpfung

Die Spendenübergabe wurde von einer Betriebsbesichtigung begleitet. Bürgermeister Jens Augat, Stadtförsterin Rebecca Rathmann und Uwe Breyer von der Servicestelle Wirtschaft nutzten den Termin, um sich über die Abläufe im Unternehmen und dessen Bedeutung für die Region zu informieren.


Werkleiter Andreas Feist stellte die Produktionsschritte der VG-ORTH vor – vom Brechen des Rohstoffs im Steinbruch bis zum verpackten Endprodukt. Am Standort am Rand der Osteroder Ortschaft Katzenstein fertigen rund 60 Beschäftigte hochwertige Naturgipsprodukte für unterschiedliche Einsatzbereiche. Dazu zählen unter anderem Spachtel, Grundstoffe für die Lebensmittelindustrie, Spezialgipse für medizinische Anwendungen sowie Produkte, die zunehmend auch in der Landwirtschaft verwendet werden. Die Erzeugnisse aus Osterode sind zudem in verschiedenen Verpackungen auf globalen Märkten zu finden.

Nachhaltigkeit und Verantwortung über Generationen

Carsten Ketteler betonte, dass die Beschäftigten und Partner der Unternehmen überwiegend aus der Region stammen. Damit werde nicht nur lokale Wertschöpfung gestärkt, sondern auch die Verbindung zwischen Industrie und Westharz langfristig gesichert. Die Gipsunternehmen denken nach eigenen Angaben in Generationen – sowohl mit Blick auf eine nachhaltige Produktion als auch auf die Renaturierung stillgelegter Steinbrüche.


Bürgermeister Jens Augat würdigte das Engagement als klares Zeichen regionaler Verantwortung. Er dankte den Unternehmen für ihre langjährige Treue zur Mission Stadtwaldrettung und zeigte sich zuversichtlich, dass gemeinsam auch künftig viel für den Osteroder Stadtwald erreicht werden kann.