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Bürgermeisterwahl in Staufenberg: Sebastian Bornmann gewinnt gegen Harald Weinand

Die Bürgermeisterwahl in Staufenberg ist entschieden: Sebastian Bornmann (CDU) setzt sich mit 57,5 Prozent gegen den parteilosen Harald Weinand durch. Foto: www.cdukreisgoettingen.de/
Die Bürgermeisterwahl in Staufenberg ist entschieden: Sebastian Bornmann (CDU) setzt sich mit 57,5 Prozent gegen den parteilosen Harald Weinand durch. Foto: www.cdukreisgoettingen.de/

Sebastian Bornmann (CDU) gewinnt die Bürgermeisterwahl in Staufenberg mit 57,5 Prozent. Harald Weinand erreicht 42,5 Prozent.

Die Bürgermeisterwahl in Staufenberg ist entschieden: Sebastian Bornmann (CDU) wird neuer Bürgermeister der Gemeinde. Nach Auszählung aller 16 Ergebnisse kommt der 38-Jährige auf 57,5 Prozent. Sein parteiloser Gegenkandidat Harald Weinand erreicht 42,5 Prozent. Damit steht zugleich ein Wechsel an der Spitze des Staufenberger Rathauses fest.

Die Entscheidung ist gefallen: Sebastian Bornmann (CDU) hat die Bürgermeisterwahl in Staufenberg gewonnen. Nachdem am Sonntagabend alle 16 von 16 Ergebnissen vorlagen, entfielen 57,5 Prozent der gültigen Stimmen auf Bornmann. Sein Herausforderer Harald Weinand, der als parteiloser Einzelbewerber antrat, kommt auf 42,5 Prozent.

Bornmann überschreitet damit klar die notwendige absolute Mehrheit und entscheidet die Wahl bereits im ersten Wahlgang für sich. Eine Stichwahl am 27. September ist in Staufenberg damit nicht notwendig. Auch die aktuellen Berichte zum Wahlabend bestätigen seinen Wahlsieg.


Wechsel im Staufenberger Rathaus

Mit der Wahl beginnt in Staufenberg ein neues Kapitel. Der bisherige Bürgermeister Bernd Grebenstein trat bei der Kommunalwahl 2026 nicht erneut an. 2021 war Grebenstein noch mit 75,4 Prozent der gültigen Stimmen gewählt worden.

Um seine Nachfolge bewarben sich nun zwei Kandidaten: Sebastian Bornmann für die CDU und der parteilose Harald Weinand. Bornmann konnte sich letztlich mit einem Vorsprung von 15 Prozentpunkten durchsetzen.


Bornmann seit fast 20 Jahren kommunalpolitisch aktiv

Politisches Neuland betritt der künftige Bürgermeister nicht. Bornmann ist seit vielen Jahren in der Staufenberger Kommunalpolitik aktiv. Nach eigenen Angaben engagiert er sich seit 2006 kommunalpolitisch und trat 2007 in die CDU ein. Seit 2016 gehört er dem Ortsrat Landwehrhagen, dem Gemeinderat Staufenberg sowie dem Kreistag des Landkreises Göttingen an. Nach der Kommunalwahl 2021 wurde er zudem CDU-Fraktionsvorsitzender im Staufenberger Gemeinderat und stellvertretender Landrat des Landkreises Göttingen.

Der 1988 geborene Staufenberger ist beruflich Metzgermeister und arbeitet als Qualitätsmanager und Produktionsplaner. In seinem Bürgermeisterwahlkampf betonte Bornmann immer wieder seine enge Verbindung zur Gemeinde. Seine sogenannte „Staufenberg-Agenda“ habe er nach zahlreichen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern entwickelt. Zu seinen Schwerpunkten zählen nach eigenen Angaben solide Gemeindefinanzen, eine Stärkung von Ordnung und Sicherheit, Investitionen in die Feuerwehren sowie die Weiterentwicklung der kommunalen Infrastruktur.

Im Wahlkampf hatte Bornmann unter anderem angekündigt, Bürgermeister „für alle“ sein und Entscheidungen möglichst nah an den Bedürfnissen der Menschen treffen zu wollen. Bei einem öffentlichen HNA-Lesertreff stellte er sich im August den Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Rund 80 Menschen nahmen an der Veranstaltung teil.


Weinand kam als parteiloser Herausforderer auf 42,5 Prozent

Mit Harald Weinand stand Bornmann ein parteiloser Kandidat gegenüber. Der 55-Jährige aus Uschlag hatte sich erstmals um das Bürgermeisteramt beworben und war kommunalpolitisch bislang weitgehend ein unbeschriebenes Blatt. Im Wahlkampf trat Weinand bewusst als unabhängige Alternative an. Mit 42,5 Prozent erzielt er dabei ein beachtliches Ergebnis, kann den CDU-Kandidaten letztlich aber nicht einholen. Bornmann erreicht die absolute Mehrheit bereits im ersten Wahlgang.


Acht Jahre an der Spitze der Gemeinde

Mit seinem Wahlsieg übernimmt Sebastian Bornmann künftig die Leitung der Staufenberger Gemeindeverwaltung. Die Amtszeit eines hauptamtlichen Bürgermeisters in Niedersachsen beträgt acht Jahre. Auch die offizielle Wahlbekanntmachung der Gemeinde hatte für den Fall, dass kein Bewerber im ersten Wahlgang die notwendige Mehrheit erreicht, eine Stichwahl für den 27. September vorgesehen. Diese wird nun nicht benötigt.