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Zwölf neue Stolpersteine erinnern an Verfolgte

Zwölf neue Stolpersteine erinnern in Eschwege an Opfer der NS-Verfolgung. Insgesamt gibt es nun 195 Gedenksteine im Stadtgebiet. Foto: Stadt Eschwege
Zwölf neue Stolpersteine erinnern in Eschwege an Opfer der NS-Verfolgung. Insgesamt gibt es nun 195 Gedenksteine im Stadtgebiet. Foto: Stadt Eschwege

Zwölf neue Stolpersteine erinnern in Eschwege an Opfer der NS-Verfolgung. Insgesamt gibt es nun 195 Gedenksteine im Stadtgebiet.

Zwölf neue Stolpersteine sind am 18. Juni in Eschwege verlegt worden. Damit erinnern inzwischen 195 Steine im Stadtgebiet an Menschen, die während der nationalsozialistischen Herrschaft vertrieben, verfolgt oder ermordet wurden. Jeder Stein trägt einen Namen zurück in das öffentliche Bewusstsein und macht die Schicksale dort sichtbar, wo die Betroffenen einst lebten.

Die Verlegung begann in der Niederhoner Straße 54 mit Steinen für Heinz und Margot Kahn. In der Friedrich-Wilhelm-Straße 4 wurden weitere Gedenksteine für Mitglieder der Familie Weinstein eingelassen. Danach folgte die Obere Friedensstraße 20 mit Erinnerungssteinen für Carl, Ida und Käte Gassenheimer. Am Stad 29 wurde schließlich ein Stolperstein für Martha Kahn verlegt.

Organisiert wurde die Aktion erneut von York-Egbert König vom Stadtarchiv gemeinsam mit der Historischen Gesellschaft des Werralandes. Unterstützung kam auch von Dieter Kühnemund. Finanziert wurden die Steine unter anderem durch Jochen Schweitzer und Dr. Gernot Gerlach.