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30 Jahre Märchenzauber in Bad Sooden-Allendorf

Besuchen Sie die 30. Märchenwoche vom 5. bis 12. April. Denken Sie daran, sich den offiziellen Märchenbutton für 5 € zu sichern. Sie unterstützen damit direkt die ehrenamtliche Arbeit des Vereins.
Besuchen Sie die 30. Märchenwoche vom 5. bis 12. April. Denken Sie daran, sich den offiziellen Märchenbutton für 5 € zu sichern. Sie unterstützen damit direkt die ehrenamtliche Arbeit des Vereins.

Feiern Sie 30 Jahre Märchenzauber! Vom 5. bis 12. April bietet Bad Sooden-Allendorf ein buntes Programm rund um Frau Holle und das Märchen „Das Waldhaus“.

Wenn am Ostersonntag die Betten über dem Söder Tor ausgeschüttelt werden und Federn wie Schneeflocken auf die jubelnde Menge niedergehen, feiert Bad Sooden-Allendorf ein ganz besonderes Jubiläum. Seit 30 Jahren hält die AG Märchenhaftes die Tradition der „Märchenwoche“ lebendig. Das ist eine „kreative und logistische Meisterleistung“, die heute Generationen verbindet. Kinder, die bei der ersten Märchenwoche staunend am Straßenrand standen, bringen heute ihre eigenen Kinder mit, um Frau Holle, Goldmarie und Pechmarie zu begrüßen.

Im Zeichen der Achtsamkeit: „Das Waldhaus“

In diesem Jahr steht das Märchen „Das Waldhaus“ im Mittelpunkt der Festwoche. Die Wahl fiel nicht zufällig auf dieses Stück: Mit dem GEO-Naturpark Frau-Holle-Land als diesjährigem Schirmherrn schlägt das Programm eine Brücke zwischen märchenhafter Erzählkunst und dem Respekt vor der Natur. Lesen Sie in unserem Interview mit Petra Jathe, 1. Vorsitzendes des Vereins Märchenhaftes Bad Sooden-Allendorf, was Besucher erwartet.

Frau Jathe, im Grußwort Ihres Programmheftes blicken Sie auf die Anfänge vor drei Jahrzehnten zurück, als die Märchenwoche als Idee von Renate Seyboldt und Hanna Wallbraun geboren wurde. Wie fühlt es sich an, nun die 30. Jubiläumswoche zu eröffnen?

Petra Jathe: Es fühlt sich an, als würde man ein altes, prachtvolles Buch aufschlagen, das über drei Jahrzehnte hinweg mit Leben gefüllt wurde. 30 Jahre bedeuten, dass heute vielleicht Eltern hier sind, die selbst als Kinder bei der ersten Märchenwoche dabei waren. Eine Tradition über 30 Jahre lebendig zu halten, ist eine logistische und kreaive Meisterleistung. Die Eröffnung fühlt sich daher auch wie ein großes „Danke“ an alle Beteiligten an und an das treue Publikum.

Mein WMK: In diesem Jahr steht das Märchen ‚Das Waldhaus‘ im Mittelpunkt. Darin werden Werte wie Hilfsbereitschaft, Respekt gegenüber der Natur und Gemeinschaft betont. War diese Entscheidung eine bewusste Antwort auf die heutige Zeit der ‚raschen Umbrüche‘, und wie wird sich dieses spezielle Märchen im Programm widerspiegeln?

Petra Jathe: Wir haben das Märchen „Das Waldhaus“ gewählt, weil unser Schirmherr in diesem Jahr Der GEO-Naturpark ist. Und weil es wunderbares Leitmotiv ist, da es zentrale Werte wie Güte, Achtsamkeit und die Verbindung zur Natur thematisiert.

Mein WMK: Auf welche Highlights dürfen sich die BesucherInnen in diesem Jahr freuen?

Petra Jathe: Die Highlights fangen schon zur Eröffnung an. Wir haben versucht alle ehemaligen Gold- und Pechmarien einzuladen, die unseren Eröffnungsfestzug begleiten. Ebenso alle ehemaligen Frau Hollen. Dann ist am Abend die bekannte Märchenerzählerin A.C. Ortolano um 19 Uhr in der St. Marien Kirche mit einem bunten, unterhaltsamen Abend. Ostermontag verteilt der Osterhase nach dem Betten schütteln bunte Ostereier. Es gibt ein Spaziergang zu unseren Märchenlaternenpfad, unterwegs begegnet man Märchenfiguren, die Ihre Geschichte einmal selber erzählen. Am Donnerstag ist dann Herr Müller und seine Gitarre am Nachmittag für die Kinder da. Und am Abend erzählt Daniel von Trausnitz wie die Sache mit dem Wolf wirklich war. Um 19 Uhr im Saal der Weinstube. Freitag gibt es mit Frau Holle eine Schatzsuche; und am Abend unseren Laternenumzug. Samstag ist dann ein Kinderfest unter der Mitwirkung der Pfadfinder „Mittelerde“ und des GEO-Naturparks, sowie eine Rettermeile, wo sich ehrenamtliche Organisatoren vorstellen. Abends ist Tanz mit Frau Holle und Sascha Möller im Kurpark. Sonntag ist dann der große Festzug mit vielen örtlichen Vereinen und Märchen- und Symbolfiguren.

Mein WMK: In der Vereinschronik heißt es, dass die Märchenwoche entstanden ist, weil die Menschen sich nach ‚alten Werten und Traditionen‘ sehnen. Wenn Sie auf die 30 Jahre zurückblicken: Wie hat sich der Verein Märchenhaftes Bad Sooden-Allendorf über die Zeit gewandelt, und was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Petra Jathe: Der Märchenverein ist eigentlich so bodenständig wie immer geblieben und möchten es auch in der Zukunft bleiben. Wir möchten weiterhin den Kindern und auch den Erwachsenen den Zauber und die Werte der Märchen vermitteln. Es wäre schön, wenn etwas mehr Wertschätzung aus dem sozialen Umfeld kommen würde. Fazit: Es bleibt eine kleine, aber feine Märchenwoche in Bad Sooden-Allendorf.

Besuchen Sie die 30. Märchenwoche vom 5. bis 12. April. Denken Sie daran, sich den offiziellen Märchenbutton für 5 € zu sichern. Sie unterstützen damit direkt die ehrenamtliche Arbeit des Vereins.