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Engagement für Natur und Klima wird gewürdigt

Papierkleid der Johannisbergschule, Witzenhausen. Foto: Pressestelle Werra-Meißner-Kreis
Papierkleid der Johannisbergschule, Witzenhausen. Foto: Pressestelle Werra-Meißner-Kreis

Der Werra-Meißner-Kreis vergibt erneut seinen Umweltpreis für nachhaltige Projekte. Bewerbung bis 1. April möglich. 5.000 Euro Preisgeld warten.

Der Werra-Meißner-Kreis setzt auch in diesem Jahr ein Zeichen für nachhaltiges Handeln und vergibt erneut seinen Umweltpreis. Mit der Auszeichnung werden Projekte und Initiativen geehrt, die sich in besonderer Weise für den Schutz von Natur und Umwelt einsetzen und dabei durch Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und Vorbildcharakter überzeugen. Ziel ist es, engagierte Menschen und Organisationen sichtbar zu machen und ihre Arbeit wertzuschätzen. „Der Umweltpreis zeigt eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft und Verantwortungsbewusstsein in unserem Landkreis vorhanden sind“, erklärt Kreisbeigeordneter Dr. Philipp Kanzow. Umwelt- und Naturschutz lebe von Menschen, die Verantwortung übernehmen und ihre Ideen praktisch umsetzen – sei es in Schulen, Vereinen, Betrieben oder auch als Einzelpersonen. Genau dieses Engagement wolle der Landkreis ausdrücklich würdigen und fördern.

Zur Bewerbung aufgerufen sind Schulen, Kindertagesstätten, Vereine und Verbände, Betriebe, Gruppen sowie engagierte Einzelpersonen. Kommunen und politische Mandatsträger sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Auch Bewerberinnen und Bewerber, die sich bereits in früheren Jahren beteiligt haben, können erneut teilnehmen – entweder mit neuen Projekten oder durch die Weiterentwicklung bestehender Vorhaben.

Bei der Auswahl der Preisträger achtet die Jury insbesondere auf praktische Maßnahmen zur Förderung des Natur- und Umweltschutzes, ehrenamtliches Engagement mit Vorbildwirkung sowie die Entwicklung konkreter Lösungsansätze zu Umweltfragestellungen. Eine schriftliche Ausarbeitung des Projekts, in der auch der theoretische Hintergrund dargestellt wird, gehört ebenso zu den Bewertungskriterien wie eine erfolgte oder geplante öffentliche Vorstellung des Projekts. Für den Umweltpreis steht eine Gesamtsumme von 5.000 Euro zur Verfügung. Die Jury entscheidet über die individuelle Verteilung, eine Aufteilung auf mehrere Preisträger ist üblich. Zusätzlich werden Anerkennungspreise vergeben. Wie vielfältig die ausgezeichneten Projekte sein können, zeigte bereits die letzte Preisverleihung: Unter anderem wurden die Kita Hollefüchse aus Hessisch Lichtenau mit dem Projekt „Gelebte Nachhaltigkeit“ sowie die Johannisbergschule mit dem Thema „Modekonsum“ ausgezeichnet, in dessen Rahmen ein viel beachtetes Papierkleid entstand.

Einklinker:

Bewerbungen können postalisch oder per E-Mail unter dem Kennwort „Umweltpreis“ eingereicht werden. Ansprechpartnerin ist Umweltberaterin Gabriele Maxisch. Einsendeschluss für alle Unterlagen ist der 1. April.