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Ehrenmedaille für Stefan Hell

Der Göttinger Physiker und Nobelpreisträger Prof. Dr. Stefan Hell hat die Ehrenmedaille „In Publica Commoda“ der Universität Göttingen erhalten.

Die Universität zeichnet ihn damit für seine Verdienste um die Grundlagenforschung am Standort Göttingen und die Entwicklung des Göttingen Campus aus. Hell ist Direktor am Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften in Göttingen und Honorarprofessor für Experimentalphysik an der Universität Göttingen.

Stefan Hell hat sich in den vergangenen Jahren mit großem Engagement für den Aufbau und die Entwicklung des Göttingen Campus eingesetzt“, so Universitätspräsident Prof. Dr. Metin Tolan. Hell ist an zahlreichen Forschungsprojekten mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität und Universitätsmedizin Göttingen beteiligt. „Indem er seinen Namen, seine Unterlagen und ein STED-Mikroskop zur Verfügung stellte, machte er 2017 die gut besuchte Ausstellung „ON/OFF. Vom Nobelpreis und den Grenzen der Wissenschaft“ als erste Teaser-Ausstellung für das Forum Wissen möglich“, so Tolan. „Mit seinem Engagement für die Fusion der Göttinger Max-Planck-lnstitute für biophysikalische Chemie und für Experimentelle Medizin zum Max-Planck-lnstitut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften, dem größten in der Max-Planck-Gesellschaft, hat er in entscheidender Weise zur Zukunftssicherung des Wissenschaftsstandorts Göttingen beigetragen.“ 

Mit der Universitätsmedaille „In Publica Commoda“ würdigt die Universität Göttingen Menschen, die sich um die Universität und ihre im Leitbild festgehaltenen Ziele und Anliegen verdient gemacht haben. Verliehen wurde sie bisher an Prof. Dr. Bernward Märländer (2018) und Prof. Dr. Horst Kern (2021).