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Artikelfoto Feuerwehr HMÜ

Starkregen in HMÜ: Statement von Lutz Hannemann

Am gestrigen Donnerstag, ca. 17:00 Uhr, ging Starkregen, verbunden mit heftigen Sturmböen über dem Stadtgebiet Hann. Münden und der Kernstadt nieder.

Die Mündener Feuerwehr hatte daraufhin zahlreiche Einsätze abzuarbeiten, bei denen es überwiegend um versperrte Verkehrswege durch umgestürzte Bäume und vollgelaufene Keller ging. Koordiniert wurde zur Entlastung der Kommunalen Regionalleitstelle in Göttingen, die Flächenlage aus der örtlichen Führungsstelle im Feuerwehrhaus in Hann. Münden. Alle Alarme, in Summe 80, liefen in der Führungsstelle ein und wurden von dort aus koordiniert.

Statement Lutz Hannemann, stellv. Stadtbrandmeister:

„Alle Einsatzkräfte haben hier einen großartigen, verlässlichen Job gemacht. In mehr als 6 Stunden Einsatz hat sich die freiwillige Feuerwehr für die Sicherheit und den Schutz, teils unter widrigen Bedingungen in dem gesamten Stadtgebiet eingesetzt. Niemand wurde verletzt und alle Kameradinnen und Kameraden sind erschöpft, aber wohlauf aus dem Einsatz entlassen worden. Danke für diesen Einsatz und diese Leistung."

Einsätze aus der Kernstadt:

In der Beethovenstraße fiel ein Baum auf einen PKW (FOTO). Verletzt wurde niemand.

Der Eselsbach trat mal wieder am Beginn der Verrohrung am Vogelsang Höhe Armesündergasse über seine Begrenzung. Das Wasser lief in großen Massen den Vogelsang hinunter und setzte den Verkehrskreisel unter Wasser. Danach floss das Wasser den Vogelsangweg hinunter Richtung Kasseler Straße.

Die Drehleiter wurde unter anderem auf der B 80 Höhe Laubach eingesetzt, um Sturmschäden zu bearbeiten.

Mehrere umgestürzte Bäume mussten am Vogelsang zwischen Quedlinburger Str. und Berliner Ring beseitigt werden. Dies hatte besondere Priorität, da über den Vogelsang das Klinikum nicht mehr erreicht werden konnte. Auch wurden viele Abläufe, Gullys und Kanaleinlässe von Dreck und Unrat befreit, um ein Ablaufen vom Wasser gewährleisten zu können.

Einsätze aus den Ortsteilen: Mehrere Einsätze betrafen auch die Ortsteile und die Infrastruktur. Viele umgestürzte Bäume, vollgelaufene Keller und Bäche, die über die Ufer traten, waren die Einsatzaufträge. Fast alle Ortsteile waren betroffen und somit im Einsatz.

Die Schwerpunkte lagen in Gimte und Volkmarshausen, Lippoldshausen und Wiershausen, Hedemünden, Oberode und Laubach.

Die B80 Höhe Werratalbrücke war mit einer Schlammschicht bedeckt und musste durch die Straßenbaulastträger gereinigt werden. Weiterhin drohten einige Bäume entlang der B80 zu kippen oder Äste hingen herab, sodass teil der Einsatz der Drehleiter erforderlich war. In Hedemünden wurde ein Bahnübergang durch Schlamm und Geröll blockiert, der Zugverkehr wurde zu der Zeit aber schon eingestellt. Die Feuerwehren der Stadt Hann. Münden waren bis ca. 23.00 Uhr im Einsatz, dann wurde der Führungsstellebetrieb eingestellt und der Normalbetrieb lief wieder an. In der Nacht blieb es dann glücklicherweise sehr ruhig.