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Messe in der Wesertalhalle begeistert die Region

Großer Andrang in der Wesertalhalle: Zahlreiche Besucher nutzten das Wochenende, um auf der Weserberglandmesse zu stöbern, einzukaufen und sich inspirieren zu lassen. Fotos: Wesche
Großer Andrang in der Wesertalhalle: Zahlreiche Besucher nutzten das Wochenende, um auf der Weserberglandmesse zu stöbern, einzukaufen und sich inspirieren zu lassen. Fotos: Wesche

Volle Gänge, kreative Ideen und begeisterte Besucher: Die Weserberglandmesse in Reinhardshagen wurde zum Treffpunkt für Kunsthandwerk und Handgemachtes.

Volle Gänge, begeisterte Besucher und jede Menge Kreativität: Die zweite Weserberglandmesse in Reinhardshagen hat am Wochenende gezeigt, wie groß die Freude an handgemachten Dingen ist. Mehr als 70 Aussteller verwandelten die Wesertalhalle in einen bunten Marktplatz voller Ideen. Besonders das Kunsthandwerk zog die Menschen in seinen Bann.

Ein bisschen stöbern, hier ein nettes Gespräch führen, dort ein kleines Geschenk entdecken. Und plötzlich ist eine Stunde vergangen. Wer am Wochenende die Weserberglandmesse in der Wesertalhalle besuchte, brauchte vor allem eines: Zeit. Denn hinter beinahe jedem Stand wartete etwas, das einen zweiten Blick verdiente. Eine hübsche Holzarbeit vielleicht. Eine handgenähte Tasche. Oder ein Schmuckstück, bei dem man sich unwillkürlich fragte, wie viel Geduld wohl in seiner Herstellung steckt.

Am Samstag und Sonntag hatte der Gewerbeverein Reinhardshagen zur zweiten Auflage der Messe eingeladen. Über 70 Aussteller waren gekommen, und mit ihnen eine beeindruckende Vielfalt an Ideen und Produkten. Die Resonanz war groß. Viele Menschen nutzten das Wochenende für einen Besuch, schlenderten durch die dicht gefüllten Gänge und ließen sich inspirieren. 


Mit viel Liebe zum Detail: Die handgefertigten Kunstwerke zeigten eindrucksvoll, wie viel Kreativität und handwerkliches Geschick in der Region stecken.


Besonders schön war dabei die Vielfalt des Handgemachten. Da gab es liebevoll genähte Einzelstücke, fantasievolle Töpferarbeiten und Bilder auf Leinwand, die von ganz unterschiedlichen künstlerischen Handschriften erzählten. An anderen Ständen funkelte selbst gefertigter Schmuck. Holz spielte eine auffallend große Rolle. Mal kunstvoll verarbeitet, mal ganz schlicht und gerade dadurch besonders schön. Dazu kamen unzählige Dekorationsideen, bei denen man sich manches Mal fragte, woher die Menschen nur all diese Einfälle nehmen.


Jedes Stück erzählt seine eigene Geschichte: Selbst genähte Arbeiten, Schmuck und fantasievolle Dekorationen machten die Messe zu einem besonderen Erlebnis.


Gerade darin lag der besondere Reiz dieser Messe. Hinter den ausgestellten Arbeiten standen Menschen, die ihre Freizeit, ihre Leidenschaft und häufig unzählige Arbeitsstunden in ihre Werke investieren. Menschen, die nähen, weil sie Freude daran haben. Die mit Ton arbeiten, weil aus einem unscheinbaren Klumpen etwas Wunderschönes entstehen kann. Die Holz bearbeiten und dabei immer wieder neue Möglichkeiten entdecken. Und die sich freuen, wenn jemand stehen bleibt, genauer hinschaut und echtes Interesse an ihrer Arbeit zeigt.

Natürlich waren auch zahlreiche Direktvertriebler vertreten. Sie präsentierten ihre Produkte, erklärten deren Anwendung und suchten das persönliche Gespräch. Gerade diese Mischung machte die Weserberglandmesse abwechslungsreich. Während an einem Stand praktische Alltagshelfer vorgestellt wurden, wartete wenige Schritte weiter bereits das nächste handgefertigte Unikat.


Holz in seiner schönsten Form: Von kunstvollen Dekorationen bis zu originellen Einzelstücken reichte das vielfältige Angebot der Aussteller.


Auffällig war vor allem, wie gut das Konzept bei den Besuchern ankam. Die Menschen nahmen sich Zeit, betrachteten die Auslagen und kamen miteinander ins Gespräch. Manchmal war es die Suche nach einem passenden Geschenk, die zum Stehenbleiben führte. Oft reichte aber auch die pure Neugier. Und gelegentlich dürfte wohl ein Gegenstand den Besitzer gewechselt haben, den dieser beim Betreten der Halle noch gar nicht auf dem Einkaufszettel hatte.

Dass solche Kreativmärkte derzeit einen besonderen Nerv treffen, ließ sich an diesem Wochenende deutlich spüren. Handgemachtes hat seinen ganz eigenen Wert bekommen. Vielleicht auch, weil in einer Welt voller Massenprodukte die Sehnsucht nach dem Besonderen wächst. Nach Dingen mit Charakter. Nach Gegenständen, bei denen man weiß, wer sie geschaffen hat. Ein kleines Kunstwerk kann schließlich viel mehr sein als bloße Dekoration. Es erzählt von den Händen, die es gefertigt haben, und von der Freude, die jemand an seiner Arbeit empfindet.


Persönliche Gespräche gehörten zum Messeerlebnis dazu. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, direkt mit den kreativen Köpfen hinter den Produkten ins Gespräch zu kommen.


Auch abseits der Verkaufsstände gab es einiges zu erleben. Modenschauen und Tanzauftritte sorgten für Unterhaltung. Für die jüngeren Besucher standen kreative Mitmachangebote bereit, und das Halloween-Wochenende brachte mit einer Kinderparty und anschließender Musik am Samstagabend noch einmal eine ganz eigene Stimmung in die Veranstaltung.